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Sport 2000 Putz

Für die ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal: Ingo Ortner, T. +43 699 12647680

2022-06-08
(c) ÖBB

Bis nach Hermagor im S-Bahn-Stundentakt ist für die gesamte Region Nassfeld-Lesachtal-Weißensee zu wenig!

Mit den Öffis aus dem Zentralraum Kärntens ins naturbelassene Lesachtal zum Wandern und abends wieder nach Hause? Rund 100km Wegstrecke. Während die vergleichbare Wegstrecke Wien-Semmering in rd. 1h ein attraktives Angebot darstellt, dauert schon die Anreise Villach-St. Lorenzen 3!!! Stunden. Für die selbsternannte "nachhaltige Tourismusregion" ein Angebotsdesaster.

  1. die Bahnstrecke bis Kötschach-Mauthen muss für den Personenverkehr wieder aktiviert werden.
  2. das Busangebot ab Kötschach-Mauthen ins Lesachtal, zum Plöckenpass und nach Oberdrauburg gehört dringend optimiert
  3. warum nicht ein echter "Sprinter", d.h. eine Zugsverbindung, die die Wegstrecke Villach-KöMau in etwas mehr als 1h mit weniger Zwischenstops schafft


Wenn wir jetzt nicht endlich größer denken, summiert sich kollektive Schaden für die ganze Region, verlieren wir ganze Gästegruppen (v.a. auch die Jugend) und können schamlos behaupten "Unser Tal ist unerreichbar schön".

Fazit: ohne gutem öffentlichen Verkehr ist die "nachhaltigste Tourismusregion" nicht mehr und nicht weniger als eine Farce und Selbstlüge.


Ein glasklarer Arbeitsauftrag an die Vertreter des Bezirks im Kärntner Landtag, an alle Bürgermeister, an den Bezirkshauptmann und an jede/n, die/der nur irgendwie in der Lage ist zu helfen. Die Schließung war ein politischer Fehler (keineswegs von Hrn. Holub!), den dieselben Akteure mit Nachdruck korrigieren können und müssen. Die Vorarbeiten wurden und werden tagtäglich vom Verein Gailtalbahn geleistet! D.h. von einer jungen, motivierten, engagierten und visionären Gruppe von Ehrenamtlichen! Also bitte!

https://www.krone.at/2724994


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2022-04-12


(io) Ostern 2022 und der Krieg in der Ukraine - Kirchlich gedenken wir der Leidensgeschichte und freuen uns hoffnungsvoll auf die Festtage rund um die Auferstehungsfeier in der Osternacht. Gleichzeitig lesen wir in den Medien täglich über die unbegreiflichen Tragödien, die sich in der Ukraine ereignen.


Wir sind unsere einzige Chance

Uns selbst und unseren Kindern bleibt neben dem Unverständnis zumindest die unvoreingenommene Nächstenliebe mit den Vertriebenen, die hier im Dorf Hilfe suchen. Seit rund einem Monat sind im Tal hunderte Frauen mit ihren Kindern gestrandet. Im alten Hotel und bei hilfsbereiten Familien leben inzwischen über 40 neue Mitbürger*innen.


Taten statt Worte

Wie sooft ist es die Zivilgesellschaft, sind es einige Bürger*innen, die ohne viel zu fragen vorangehen, Entscheidungen treffen und als Gruppe ein erstes Netz an Hilfestellungen bieten. Orientierung, Unterkünfte, Kleidung, Spenden, Sprachkurse, Informationen, ... einfach alles, was jetzt gebraucht wird - unkompliziert, ohne Wenn und Aber, menschlich und vor allem schnell!

Jede/r, der sich jetzt motivieren lässt mitzuhelfen, wird reichlich belohnt. Man erhält ein wahrhaftiges Dankeschön und eine herzliche Umarmung.


Die gute Gemeinde

"Dies ist nicht Aufgabe der Gemeinde", "die Ausländer bekommen zu viel", "das kennen wir schon von den Syrern", "nein, da können wir nicht helfen", "wir zuerst", ...

Es ist das Einfachste, sich in die gelernte Selbstgefälligkeit zurück zu ziehen, sich auf die eingefahrenen Entscheidungsmuster zu beschränken, die Menschen gegeneinander auszuspielen und zu hoffen, dass "der Spuk" möglichst bald vorbei ist.


Es ist gerade Ostern. Wir alle leben im Überfluss und viel zu viele leben nach dem Grundsatz "ich hole mir, was mir scheinbar zusteht". Soll so sein! Auf Dauer und für ein gutes Miteinander ist das allerdings zu wenig. Es braucht nicht viel, um sich wieder zu besinnen. Mithelfen, teilen, zuhören, respektieren, verzichten, warten, ...

Wir haben als Gesellschaft jetzt die einzigartige Chance wieder zur "guten Gemeinde" zu werden. Fernab politischer Spielchen und wahltaktischer Zuckerl. Den Hilfe suchenden Frauen und Kindern können wir jetzt als emanzipierte humanistische Gemeinschaft vorleben, wie wir selbst leben und behandelt werden wollen.

Sollte uns das gelingen, ist uns nicht zuletzt auch der Respekt unserer eigenen Kinder und unserer Familien und Freunde gewiss. Ein Ostergeschenk, dass sich mit keinem Geld der Welt kaufen lässt.


Wer an einer Benefizwanderung teilnehmen will
23.4.2022 - ab 8:00 Uhr am Lanz

Wer eine Unterkunft/einen Arbeitsplatz, etc anbieten kann:
T. 0699 12647680 (Ingo Ortner, ingo.ortner@gmail.com)

Wer spenden will:
Spendenkonto Kiwanis Hilfe Gailtal - IBAN: AT05 4073 0107 6001 0852

Wer mithelfen will:
Whatsapp Chatgruppe - bit.ly/UA_koemau


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2022-03-19
Hier ist das Bewusstsein über den notwendigen Einklang zwischen Natur und Mensch noch lebendig und man respektiert natürliche Grenzen. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, Kindern und Jugendlichen spannende und authentische Erlebnisse zu ermöglichen, die viel Raum zum Entdecken, Experimentieren und spielerischem Lernen bieten.

Im Dorf werden traditionelle Feste gemeinsam gefeiert, der notwendige Zusammenhalt im Alltag respektvoll gelebt und Neues behutsam und generationenübergreifend ausprobiert.


Für Einheimische und Gäste

Ein Schlüssel zum alljährlich guten Gelingen ist der gut geplante Veranstaltungskalender. Von fixen Kirchenfesten über den spannenden Kunst- und Kultursommer bis hin zu den zahlreichen Mitmach-(Jugend-)Sportveranstaltungen für Einheimische und Gäste.

Herzlich willkommen im Bergsteigerdorf-Mauthen
Weniger, dafür besser

/veranstaltungen


#bergsteigerdörfer #bergsteigerdorf #mauthen #gailtal #lesachtal #kaernten #visitcarinthia #nassfeld


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2022-01-29


Seit 2010 darf sich der Ortsteil Mauthen mit Stolz, Fug und Recht BERGSTEIGERDORF nennen. In akribischer Recherchearbeit ist es Obmann Sepp Lederer gelungen, die strengen Kriterien der Bergsteigerdörfer zu erfüllen.



Warum passt's (noch) nicht in das touristische Gesamtkonzept?

Während immer mehr Einheimische und Gäste verstehen, dass Mauthen (gleich wie Lesachtal, Paularo und alle anderen Bergsteigerdörfer) damit eine Speerspitze für die gesamte Region und für den Megatrend "Wandern und Bergerlebnis" liefert, blockiert der örtliche Tourismus immer noch mit den Worten "Eine Privatinitiative des Sepp, die nicht in das touristische Gesamtkonzept passt".



Hochmut kommt vor dem Fall

Als Hauptverantwortlicher innerhalb der Sektion Obergailtal-Lesachtal beschäftige ich mich nunmehr seit über 10 Jahren mit dem Thema. "Bergsteigerdorf Mauthen" ist viel mehr als nur eine touristische Marke. Es geht um Raumplanung, Natur-, Umwelt- und Tierschutz, um "Leben und Arbeiten" in kleinstrukturierten alpinen Ortschaften, um ein gutes Vereinsleben und vor allem geht's um die JUGEND im Ort. Wenn wir uns bemühen, haben sie später eine faire Chance - abseits urbaner Ballungszentren.

Randnotiz: ganz unabhängig davon darf man als Gemeindebürger*in feststellen, dass die fürstlich dotierte Werbealternative - vorsichtig formuliert - eine beschauliche Performance liefert.



Die Bergsteigerdörfer

Abseits des Massentourismus finden sich in den Alpen Orte und Regionen, die vom "Erschließungs-Kapital-Event-Kreisel" verschont geblieben sind und sich so ihre Authentizität und Kleinheit erhalten konnten. Einige von ihnen haben sich bewusst für eine nachhaltige, eigenständige und selbstbewusste Entwicklung entschieden.

Die Initiative Bergsteigerdörfer - vom Österreichischen Alpenverein 2008 angestoßen und seit 2016 auch in den Alpenvereinen der Nachbarländer vertreten - nimmt sich mithilfe der Alpenvereinssektionen, des Ständigen Sekretariats der Alpenkonvention und Partnern aus öffentlicher Verwaltung und Tourismus dieser Gemeinden an.

So unterschiedlich diese Bergsteigerdörfer sind, so haben sie doch einiges gemeinsam, was viele andere Regionen in den Alpen schon lange nicht mehr haben: eine weitestgehend unverbrauchte Natur- und Kulturlandschaft, eine jahrhundertealte alpine Tradition und ein starkes Selbstbewusstsein.



Für den ÖAV Obergailtal-Lesachtal
Ingo Ortner, Obmann-Stv, CvD


www.bergsteigerdorf-mauthen.at
www.facebook.com/bergsteigerdorf
www.instagram.com/oeav.obergailtal.at
www.karnischer-hoehenweg.com


Mach mit und werde ÖAV Mitglied
Jetzt für rd EUR 15 Neumitglied werden
www.bergsteigerdorf-mauthen.at/mitglied


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2022-01-23

Die Coronakrise geht an Mauthen natürlich auch nicht spurlos vorüber. Mehr noch! In kleinen Dörfern spürt man jede Emotion viel stärker (als in der anonymen Stadt). Man kennt einander meist seit Kindheit und läuft sich täglich über den Weg. Man kennt die Familien, einige Geschichten und weiß um die Notwendigkeit des Zusammenhalts in dörflichen Strukturen.

Jede/r, der sich zurückzieht und querschießt, fehlt als "helfende Hand" und verursacht bei den Verbleibenden noch mehr Arbeit. Unnötigerweise werden alle jene, die gerade jetzt mit noch mehr Engagement ein Maximum an Normalität erhalten, höchstpersönlich für Regelwerke zur Rechenschaft gezogen, die man in keinster Weise zu verantworten hat. Alles nur, weil man im Dorf ständig erreichbar und präsent ist.



Neid, Skepsis und Ärger statt Freude, Respekt und Mithilfe

Jede/r von uns hofft auf die baldige Zeit danach. Deshalb gilt es jetzt jeden unnötigen Streit und sinnlose Diskussionen zu vermeiden und an die Rückbesinnung auf den Hausverstand zu appellieren.

Bleiben wir uns selbst treu. Helfen wir uns gegenseitig - gemeinsam und respektvoll. Für unsere Familien, für die Jungen und die Alten im Dorf, für die Gäste und überhaupt jeden, der das Dorf liebt und schätzt.


Für die ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal gilt die Devise: "Mit einem talentierten Obmann an der Spitze ein Höchstmaß an Solidarität und Respekt nach innen und einer vertretbaren Stärke und Klarheit nach außen."




Mach mit!

Dazu laden wir euch alle ganz herzlich ein. Macht bitte gerade jetzt mit!
Ein Anruf genügt. Arbeit gibt es genug. T. 0676 58 58 625

Für den ÖAV Obergailtal-Lesachtal
Ingo Ortner, Obmann-Stv, CvD


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2021-12-31


(io) Ein weiteres, sehr kompliziertes und komplexes Vereinsjahr liegt hinter uns. Mit einer gehörigen Portion Stolz und Dankbarkeit können wir aber auch 2021 als "sehr erfolgreich" abschließen:

  • für die ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal
  • für unsere Mitglieder
  • für das Bergsteigerdorf Mauthen und
  • für die kommende Zeit



Stärke zeigen

Gerade in Krisenzeiten sind starke gesellschaftliche Anker sehr wertvoll. Im persönlichen Alltag muss sich ohnehin jede/r von uns mit den tagesaktuellen Umständen auseinandersetzen. Ob in der Familie, mit Freunden, in der Lehre, in der Schule, im Beruf, im Betrieb oder eben im Verein.





Verantwortung wahrnehmen

Es ist die Verantwortung, die uns Ehrenamtliche motiviert. Die Verantwortung gegenüber der Vereinsgemeinschaft, gegenüber dem Lebens- und Naturraum in dem wir leben und vor allem gegenüber der Jugend, die ein Recht auf Orientierung und Perspektive hat.



Aufbruch

Im Rahmen der Möglichkeiten haben wir im vergangenen Jahr jede Chance bestens genutzt, um ein Maximum an Normalität zu bewahren. Das ÖAV Gelände ist ein wahres "Schmuckkastl" und bekam mit dem Alpinarchiv und dem Boulderturm zwei herrliche Bausteine dazu. Der Veranstaltungsreigen der Sektion bot zu jeder Jahreszeit die passenden Programme für alle Mitgliedergruppen. Hütten und Wege im Arbeitsgebiet sind wie jedes Jahr in einem top Zustand und vorausblickend haben wir für 2022 unsere Hausaufgaben erledigt. Nicht zuletzt stehen wir mit einer hochprofessionellen Vereinsverwaltung, gut geplanten Budgets und vertrauensvollen Mitgliedern felsenfest mitten im Ort.



Risiko

Risiko ist die Zwillingsschwester der Verantwortung. "Das müssen wir für die Jugend machen", "das brauchen die Wanderer und Kletterer", "das muss geklärt werden", "hier haben wir Handlungsbedarf", … Es gehört schon eine Menge Erfahrung dazu, um die vielen Entscheidungen eines Jahres bestmöglich zu treffen. Zurücklehnen gilt nicht! Wir wägen ab und entscheiden wohlüberlegt, gemeinschaftlich und stets respektvoll gegenüber den eigenen Mitgliedern, aber auch gegenüber anderen Partnern in der Region. Immer mit Hausverstand und einer ordentlichen Portion Risiko, damit am Schluss wirklich Gutes gelingt.



Freiraum

Gemeinsam gelingt uns mehr. Großer Dank an dieser Stelle all jenen, die ihren Teil zum Ganzen beitragen. Gleichzeitig die herzlich gemeinte Einladung an alle, bringt euch ein und nutzt Freiräume, die wir als starke Alpenvereinssektion bieten. Ein Anruf oder ein Gespräch genügt. Arbeiten gibt es genug. Als Verein bieten wir die besten Freiräume zur persönlichen Entfaltung im Dienst der Allgemeinheit.





Beziehung

Mit dem BERG|STEIGER|DORF Mauthen pflegt die ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal Beziehungen innerhalb der Region. Zwischen Menschen und Betrieben, Interessensgruppen und der Ortspolitik, sowie mit treuen und neuen Gästen. Stets respektvoll und vorausblickend.





Zuversicht

Inmitten einer noch nie erlebten Krise suchen wir nach Lösungen. Wir erhalten gemeinsam ein Maximum an Normalität und glänzen mit jeder Menge guter Nachrichten. Für Jung und Alt. Statt den Kopf hängen zu lassen, versuchen wir gerade jetzt mit Veranstaltungen, Sektionszeitung, einer neuen Homepage, den Social-Media-Kanälen, ... tagtäglich Optimismus und Stolz zu zeigen.



Aufbruch

In diesem Sinn brechen wir mit Euch in ein GUTES NEUES JAHR auf. Wenn nur Teile von dem gelingen, was wir uns für 2022 vorgenommen haben, dürfen wir zu Recht das JAHR DES BÄREN für das BERG|STEIGER|DORF Mauthen und die ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal ausrufen.


In diesem Sinn wünschen wir euch allen einen guten Rutsch und viel Gesundheit!

Für den ÖAV Obergailtal-Lesachtal
Sepp Lederer (Obmann) und Ingo Ortner (Obmann Stv.)


Werde auch du ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal Mitglied!

Ein Klick genügt: /mitgliedwerden


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2021-12-26


update 30.12.2021

Stellungnahme der
Marktgemeinde Kötschach-Mauthen

zur 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung - Sport- und Freizeitaktivitäten.



(io) Es ist ein herrlicher Winter, der Eisplatz, die Stockbahn, der Eisturm und überhaupt das gesamte ÖAV Gelände zeigen sich von der schönsten Seite. Ein Paradies für alle Einheimischen und Gäste.

Was sind wir als Verein froh unseren Teil zum guten Ortsleben für Jung und Alt beitragen zu können. Die Mühen haben sich gelohnt und zum Dank gibt's zufriedene Gesichter.


Verantwortung von A-Z

Unter der Leitung eines talentierten Obmanns nehmen wir als verantwortungsvolle Funktionäre jede Herausforderung an, erkennen Möglichkeiten, nutzen die Mithilfe von Freunden und strengen uns nach bestem Wissen und Gewissen an, um ideale Bedingungen für unsere Mitglieder vor Ort zu schaffen. Alles ehrenamtlich - wohl bemerkt!


Perfekt könnte man meinen, wäre da nicht die x-te CoVid-Maßnahme und die Ankündigung einer neuen Infektionswelle namens "Omikron".


Am gesamten ÖAV Gelände gilt 2G

Es ist Weihnachten, man feiert im Kreis der Familie und plötzlich läutet das Telefon. Als Funktionär eines großen Vereins nichts Ungewöhnliches. Im Gespräch geht's darum, welche Regelungen nun für den Eisplatz gelten. Mit Stand 26.12.2021 gilt 2G. Nicht für Kinder, sehr wohl aber für Jugendliche und Erwachsene.

Wie gewohnt, vermeiden wir jede persönliche Meinung, jede persönliche Diskussion. Welche Regelungen an öffentlichen Sportstätten gelten, haben nämlich nicht wir entschieden, müssen diese allerdings als Funktionäre nach klaren Vorgaben einhalten. Dafür stehen wir im Namen des Vereins für alle gerade.


  • Ausnahmen, weil ... können und dürfen wir nicht machen.
  • Wegschauen ist auch wenig hilfreich, weil wir auch in Klagsschriften erfahren sind.
  • Die Strafen aus der Vereinskasse einfach weg zahlen ist wohl auch keine Lösung.



Das falsche Ventil

Liebe Betroffene. Ihr kennt uns, wir kennen euch. Respekt ist auch in dieser Sache keinesfalls eine Einbahnstraße. Nur weil wir hier vor Ort für euch greifbar und erreichbar sind, bedeutet das noch lange nicht, dass wir das richtige Ventil für euch sind. Im Gegenteil!



Das richtige Ventil

Wendet euch bitte an den Bürgermeister, an den Bezirkshauptmann, an den Landeshauptmann oder gleich an die Bundesregierung, wenn ihr andere, bessere Lösungen für die öffentlich zugänglichen Freizeiteinrichtungen in Mauthen haben wollt. Solltet ihr dabei erfolgreich sein, werden wir das umgehend lesen und entsprechend reagieren.



Bis dahin gilt im Verein

  • Einhalten der gültigen Regelungen.
  • CoVid Diskussionen weitestgehend vermeiden.
  • Solidarischen Respekt zeigen aber auch einfordern.



Für den ÖAV Obergailtal-Lesachtal
Sepp Lederer (Obmann), Ingo Ortner (Obmann-Stv)

Mitglied des ÖAV

Peter Lederer  26.12.2021 17:47

Ausgezeichnete Darstellung der derzeitigen Situation! Die Vorschläge der Vereinsführung kann jeder rational denkende Mensch nur unterstützen!!!

Genau so!

Robby Peters  26.12.2021 11:28

Genau so und NUR so geht es und ist es richtig!



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2021-12-12


(io) Sehr oft haben wir in den letzten Tagen Lob gehört. Lob für die perfekte Arbeit und die gute Information in den Medien. Dafür Danke! Immer wieder wurden wir aber auch darauf angesprochen, warum wir so ein EHRENAMTLICHES Engagement überhaupt an den Tag legen.



Ein Erklärungsversuch

Säßen wir alle zu Hause und würden ausschließlich auf das Eigene achten, wäre das Leben und Wohlfühlen im Ort wohl sehr schnell passé. Jedes Dorf lebt von Menschen mit Ecken und Kanten, die für die Gemeinschaft etwas bewegen. Ungefragt, solidarisch und ideenreich. Je mehr Mitmenschen sich von diesem Gemeinschaftsgefühl anstecken lassen und in irgendeiner Art mitmachen, desto besser.

Es ist der gegenseitige Respekt der uns antreibt. Einmal damit begonnen, wird vor- und nachbesprochen und siehe da: die nächste gute Idee ist schon im Entstehen. Aktionen für unser Dorf und für all unsere Mitbewohner - junge, wie alte - genau so wie wir das können und wollen. "Weniger, dafür besser"



"Good news" täglich auf den Tisch

Zum wiederholten Mal waren wir alle und war ganz Österreich aufgefordert zu Hause zu bleiben - der Gesundheit aller Mitmenschen wegen. Und tagtäglich hört man die Nachrichten, die mit Sorgen und Streitereien vollgestopft sind. Es ist nicht nur die ältere Generation, die verängstigt und alleingelassen den Tag verbringt. Vor allem auch der Jugend gehört viel, viel Positives vermittelt. Wir müssen ihnen zeigen, dass wir als ihre Eltern verantwortungsvoll mit den Herausforderungen umgehen und uns zumindest bemühen!

D.h., dem Ganzen ein klein wenig entgegen zu wirken und "good local news" mit Tiefgang, Perspektive und Freude zu liefern - das ist unser Antrieb.


In diesem Sinn hoffen wir und hoffe ich, dass wir euch die Tage des Lockdowns mit hunderten Fotos, vielen guten Nachrichten und einigen hoffnungsvollen Themen etwas schöner machen konnten.

Ab morgen ist dann Zeit die Medienkiste wieder zurückzufahren.
Es ist für Euch und für uns alle Zeit für "TAGE DRAUSSEN"!



Dein Ehrenamt

Wenn auch Du Zeit opfern kannst, um in irgendeiner Form mitzuhelfen, bitte ruf an, schreib eine E-Mail. Es gibt genug zu tun.

Für den ÖAV Obergailtal-Lesachtal
Ingo Ortner, Obmann-Stv
T. 0699 12647680
info@oeav-obergailtal.at


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2021-12-05

"Wo der Erfolg einkehrt, klopft auch der Neid an".

Nachdem ich gestern - nach einem ausgefüllten EHRENAMTLICHEN Arbeitstag - noch lange mit einer unnötigen Facebook-Diskussion verbringen musste, hier noch einmal die höfliche Bitte: "Haltet das Netz sauber!"



Die gesamte Pressearbeit ist EHRENAMTLICH

Alle Texte, Fotos und die gesamte Pressearbeit, ... erstellen in erster Linie Obmann Sepp Lederer und ich, wohl abgestimmt. Was für die ÖAV-Sektion als Ganzes gilt, gilt auch für die Pressearbeit. Wir arbeiten EHRENAMTLICH (und bekommen dafür nichts bezahlt).


Website und die Social Media

Jeder macht im Verein, was er am besten kann. Soweit es die Website www.bergsteigerdorf-mauthen.at, www.karnischer-hoehenweg.com und Social-Media-Kanäle betrifft, mache ich das seit über 10 Jahren EHRENAMTLICH (und bekomme dafür nichts bezahlt). Mehr noch! Mit meiner Firma investiere ich Jahr für Jahr Zeit und Geld in Höhe mehrerer tausend Euros.


Klare Regeln im Verein

Für "digitale Heckenschützen", die spät in der Nacht auf der Erfolgswelle mitsurfen wollen, gibt es seitens des Vereins klare Regeln und überhaupt kein Verständnis. Zuerst die Bitte "Haltet das Netz sauber!" und sollte das nicht genügen, werden wir und werde ich keine Zeit damit sinnlos vergeuden. Der/die User*innen werden in diesen Kommunikationsräumen "stumm geschaltet".


Was bleibt ist immer noch die Einladung selbst mitzuhelfen, bzw. zum Telefonhörer zu greifen und das gepflegte Gespräch (vielleicht bei einem Bier im ÖAV-Zentrum) zu suchen.

Ingo Ortner
T. 0699 12647680
Obmann-Stv und redaktioneller CvD


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2021-11-30
Wolfgang Warmuth, alpenvereinaktiv.com
online Anwender*innenschulung und Tutorials zur App

Wie ging das nochmal? Irgendwo konnte man doch Touren mit Freunden teilen… und irgendwo konnte man sich Touren herunterladen… und wieso gibt es den Höhenmesser nicht mehr?!?

Vielen von uns ist es schon so gegangen, man sucht eine Funktion und findet sie nicht. alpenvereinaktiv.com bietet eine Fülle an Möglichkeiten, aber manche davon springen nicht sofort ins Auge und von manchen hat man vielleicht noch nie etwas gehört.

Damit das Suchen ein Ende hat und das Tourenplanen mit alpenvereinaktiv noch mehr Spaß macht legen wir uns in der Redaktion ins Zeug, um euch - den AV-Mitgliedern und Anwender*innen - die App und Website näher zu bringen. Auf der Hilfe Seite gibt es viele interessante Artikel zu konkreten Problemen. Seit kurzem gibt es eine Seite mit Mitgliederinformationen zum Portal und zu Schulungen, die sich speziell an die Sektionen richten. Außerdem gibt es auf unserem YouTube Kanal hilfreiche Video Tutorials zur Anwendung der App. Und zur guter Letzt kommen wir sogar zu euch nach Hause - zumindest digital.

Am 01.12.2021 von 19.00 bis 21.00 Uhr veranstaltet die Redaktion eine online Schulung zum Tourenportal. Ziel ist es die Funktionen des Portals zu erklären und euch die Möglichkeiten der Tourenplanung und Navigation näher zu bringen. Für die Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich, aber die Plätze sind begrenzt. Ab 18:50 Uhr könnt ihr dem Zoom-Meeting beitreten und um 19:15 wird der Zugang gestoppt, um den Vortrag ohne Störungen zu ermöglichen.

Wir freuen uns auf euch!

Hier nochmal in Kürze
Anwenderschulung alpenverereinaktiv.com
Einführung und Tipps in die digitalen Tourenplanung
01.12.2021 19.00 - 21.00 Uhr
https://us02web.zoom.us/j/86354137155


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2021-11-28


Klettern boomt und Kletterhallen schießen wie Pilze aus dem Boden. Trotz Normen und perfekter Ausrüstung passieren Unfälle - zum Teil mit schweren Folgen. Der Alpenverein hat seine Empfehlungen überarbeitet, international abgestimmt und in einem Poster verarbeitet.

Download 1
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Download 3


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2021-11-28


Bist du bereit für Abenteuer? Willst du entdecken, erleben und begleiten? Die Ausbildung zum/zur Jugendleiter*in gibt dir Know-How, Mut und Gelassenheit für deine Tage draußen mit Kindern und Jugendlichen. Sei dabei!

Willkommen bei der Jugendleiter*innenausbildung der Alpenvereinsjugend.

Alle Infos, Teilnahmevoraussetzungen, Aufbau und Anmeldemöglichkeiten, ... findest du hier ...

Fragen in unserer Sektion bitte an Melanie Kogler oder Sepp Lederer.


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2021-11-26

Aus gegebenem Anlass:

Als ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal arbeiten wir ehrenamtlich in unserem Arbeitsgebiet ganz nach dem Regelwerk des Österreichischen Alpenvereins. Darüber hinaus haben wir uns voll und ganz den Prinzipien des Projektes "Bergsteigerdörfer" verschrieben. D.h. als ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal tragen wir unseren Teil als wichtige Säule für ein funktionierendes Dorfleben bei.

Jede Diskussion rund um CoVid und die gesundheitspolitischen Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung gehören in keinster Weise als unnötige Streitkultur in den Verein! Als ÖAV Sektion haben wir allerdings klipp und klar den gesetzlichen Anordnungen Folge zu leisten und werden und wollen das auch genau so wie bisher tun!

Auch ein Verweis auf die Impfangebote in der Marktgemeinde gehört als redaktionelle Informationspflicht dazu.

Wer daraus Gründe ableitet, seine Mitgliedschaft zu kündigen, möge das tun. Wir verbleiben allerdings mit der Einladung zur gerne gesehenen Rückkehr als Mitglied in unseren Kreis.

Für den ÖAV Obergailtal-Lesachtal
Ingo Ortner, Obmann Stv. und red. Verantwortlicher dieser Homepage




Im Folgenden der einzige thematische Hinweis zum Thema "Corona":

"Die Stellungnahme der Bioethikkommission"

Vorwort: Die Bioethikkommission ist ein Beratungsgremium für den Bundeskanzler zu Bioethik mit Geschäftsstelle im Bundeskanzleramt (seit 2001). Sie berät den Bundeskanzler in gesellschaftlichen, naturwissenschaftlichen und rechtlichen Fragen, die sich auf dem Gebiet der Humanmedizin und Humanbiologie aus ethischer Sicht ergeben.

25 Mitglieder aus den Bereichen Medizin, Molekularbiologie und Genetik, Rechtswissenschaften, Sozialwissenschaften, Philosophie, Theologie und Psychologie

Die Mitglieder der Kommission sind auf 3 Jahre bestellt. Nach Ablauf der Funktionsperiode hat die Kommission die Geschäfte so lange weiterzuführen, bis die neu bestellte Kommission zusammentritt. Wiederbestellungen sind zulässig. Die Kommission wird bei Bedarf vom Bundeskanzler oder von der Vorsitzenden einberufen, jedoch mindestens vierteljährlich. Aus dem Kreis der Mitglieder bestellte der Bundeskanzler die Vorsitzende der Kommission und 2 Stellvertreter der Vorsitzenden auf 3 Jahre.


Stellungnahme der Bioethikkommission
27. Oktober 2021

Ereignisse wie die aktuelle COVID-19-Pandemie sind jenseits einer möglichen persönlichen Betroffenheit immer auch kollektive Geschehnisse. Zu ihrer Bewältigung braucht es gesellschaftliche Kooperation und solidarisches Handeln der Einzelnen. Viele der notwendigen Bewältigungsstrategien, wie Abstandsregeln, Maskentragen, Testungen und Impfungen stellen, werden sie behördlich angeordnet, erhebliche Eingriffe in individuelle Freiheiten dar. Die dabei geforderten Verhaltensweisen haben aber auch ganz wesentlich den Charakter von notwendigen Akten der Solidarität des / der Einzelnen der Gemeinschaft gegenüber.

Impfungen stellen derzeit aus verschiedenen Gründen die erfolgversprechendste Strategie zur Bewältigung der Pandemie dar. Sie folgen dem allgemeinen Grundsatz der Medizin, dass präventive Maßnahmen immer Vorrang vor therapeutischen haben sollten, sie verhindern schwerste Krankheitsverläufe und haben im Vergleich zu Testungen und nachträglicher Behandlung medizinisch und ökonomisch die beste Risiko- bzw. Kosten-Nutzen-Relation für die Gesellschaft. Geimpfte Menschen haben ein geringeres Risiko, sich mit dem Virus zu infizieren und dieses weiterzugeben; durch eine Impfung schützen sich Menschen also nicht nur selbst, sondern auch andere. Diese Fakten werden von manchen Akteuren bewusst geleugnet, und Menschen werden durch Falschinformation verunsichert. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie das Ziel einer höheren Durchimpfung unter Wahrung von individueller Freiheit und Selbstbestimmung erreicht werden kann.

Einerseits stellt nämlich jede Impfung einen Eingriff in die körperliche Integrität dar. Damit wird das Recht auf körperliche und gesundheitsbezogene Selbstbestimmung berührt und es ist, wie bei allen körperlichen Ein- griffen, von der Notwendigkeit einer informierten Zustimmung auszugehen. Entscheidungen, sich nicht impfen zu lassen, sind zu respektieren, auch wenn die Gründe dafür aus der Sicht anderer und aus medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar erscheinen.

Andererseits hat die Impfung gegen COVID-19 zweifellos eine deutliche soziale Dimension. Jeder Mensch verfügt bei einer Impfentscheidung nicht nur über seinen eigenen Körper und seine eigene Gesundheit. Ent- scheidungen für oder gegen die Impfung berühren in vielfältiger Weise das Wohl anderer und das der Gesell- schaft. Sie schützen eben nicht nur die Geimpften vor schwerem Verlauf und Tod, sondern reduzieren in hohem Ausmaß auch das Risiko, andere zu infizieren. In manchen Kontexten wie in Schulen und im Gesundheits- und Pflegebereich sind diese Zusammenhänge besonders greifbar und bringen, vor allem wo es um besonders gefährdete Gruppen von Menschen geht, auch eine besondere moralische Verantwortung mit sich. Immer werden hier neben dem eigenen Recht auf gesundheitsbezogene Selbstbestimmung auch die entsprechenden Rechte anderer berührt, wie z.B. die Rechte von Eltern, nicht ihre Kinder in der Schule vermeidbaren Risiken auszusetzen. Der Staat hat hier nicht nur individuelle Entscheidungsspielräume zu garantieren, sondern ist der Gesundheit aller Mitglieder einer Gesellschaft verpflichtet.

Natürlich sind auch Impfungen mit Risiken verbunden. Ein verantwortungsethischer Umgang muss diese jedoch in eine Relation zu den erwartbaren Belastungen und Schäden durch eine drohende Infektionserkrankung und dem Beitrag bringen, den Impfungen zum Wohl Dritter leisten. In diesem Zusammenhang kann es, nach bereits mehr als 6,5 Milliarden verabreichten Impfdosen weltweit, als sicher gelten, dass das Risiko, durch eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus einen schweren Krankheitsverlauf oder Langzeitfolgen zu erleiden, ungleich höher ist, als die mit einer Impfung assoziierten Risiken. Zu einer verantwortlichen Impfpolitik gehört aber auch, dass es neben dem Blick auf mögliche Risiken eine sachliche und unvoreingenommene Information über Häufigkeit und Schwere von Impfdurchbrüchen gibt und nach ihren Ursachen geforscht wird. Doch stellen auch diese die prinzipielle Sinnhaftigkeit von Impfungen nicht in Frage. Sich nicht impfen zu lassen, obwohl es für eine Person medizinisch möglich wäre, bedeutet daher insgesamt, sich einem solidarischen Akt zu entziehen, obwohl man gerade in der COVID-19-Pandemie in vielfältiger Weise selbst Nutznießer gesellschaftlicher Solidarität ist.

Impfungen helfen effizient, eine Überlastung der Intensivstationen zu verhindern. Die intensivmedizinische Pflege von COVID-19-Patientinnen und -Patienten ist im Vergleich zu anderen Gruppen wesentlich aufwändiger, was zu einer rascheren Verknappung der Betten führt. Die verfügbaren intensivmedizinischen Ressourcen müssen jedoch für alle kritisch kranken Patientinnen und Patienten zugänglich gehalten werden. Gibt es zu wenig belegbare Betten, hat dies zur Folge, dass andere notwendige Interventionen wie z. B. Herzoperationen, Transplantationen, Tumoroperationen oder neurochirurgische Eingriffe abgesagt oder aufgeschoben werden müssen. Das Ergebnis ist, dass die betroffenen Patientinnen und Patienten durch diese "implizite Triage" Nachteile in ihrer medizinischen Behandlung erleiden, die sich auf ihren körperlichen und psychischen Zustand negativ auswirken und möglicherweise zu massiven Schäden und Tod führen können.

Letztlich werden dann Ärztinnen und Ärzte in diesem Zusammenhang gezwungen, explizite Triage-Entscheidungen zu treffen - wer von mehreren Bedürftigen bekommt im Ernstfall ein Intensivbett -, die unbedingt vermieden werden sollten. Anders als oft vermutet, lässt sich die Zahl der Intensivbetten nicht beliebig steigern, weil es an ausreichend qualifiziertem Personal aus Medizin, Pflege und anderen Gesundheitsberufen fehlt. In der Darstellung von sogenannten "freien Intensivbetten", z. B. im Dashboard der AGES ("tagesaktuell freie Betten"), wird oft nicht berücksichtigt, dass aus diesem Grund nicht alle systemisierten Intensivbetten "belegbar" sind. Gibt es langfristig zu wenig Geimpfte, drohen Kindern und Jugendlichen womöglich wieder Schulschließungen. Es kann ein neuer Lockdown notwendig werden, der der Gesellschaft neben körperlichen und seelischen Schäden einen erneuten enormen wirtschaftlichen Schaden zufügt. Eine hohe Zahl an infizierten Menschen bringt auch ein höheres Risiko für neue Mutationen. Einige dieser Folgen, wie die wirtschaftlichen Kosten und die Unwirksamkeit bereits erfolgter Impfungen aufgrund neu aufgetretener Virus-Varianten, betreffen auch die Geimpften in einer Gesellschaft und damit ihre Rechte.

In einer solidarisch konstituierten Gesellschaft ist es notwendig, neben dem Aspekt des Schutzes der eigenen Gesundheit, auch die Verantwortung für den Schutz anderer Personen wahrzunehmen. Falls dies nicht über eine Impfung geschieht, sind daher andere Schutzmaßnahmen wie etwa Zugangsbeschränkungen, Maskentragen und regelmäßige Testungen erforderlich - insbesondere, solange Impfungen für Kinder noch nicht zugelassen sind. Im Gegensatz zu Impfungen und physischen Schutzmaßnahmen bieten Testungen jedoch keinen Schutz vor einer Infektion und können daher das Infektionsgeschehen nur in sehr beschränktem Ausmaß beeinflussen.

Zugangsbeschränkungen für nicht Geimpfte, z. B. in der Gastronomie oder im Handel, sollten daher nicht als Sanktion oder als versteckter Impfzwang verstanden werden. Eine mögliche unterschiedliche Behandlung von Geimpften und nicht Geimpften sollte nach sachlichen Kriterien erfolgen, die das Ausmaß betreffen, in dem sie für andere zu einer Gefahr werden können. Jene, die kaum mehr eine Gesundheitsgefahr für andere darstellen, müssen ihre Freiheitsrechte in vollem Ausmaß ausüben dürfen. Nicht immunisierte Personen (geimpft und/ oder genesen) müssen daher weiterhin Einschränkungen in Kauf nehmen, da sie andere in Gefahr bringen.

Die Pandemie betrifft jeden einzelnen Menschen und die Gesellschaft. Die Bewältigung der Pandemie wird daher auch nur in einer solidarischen Weise und gemeinsam gelingen.

Die Bioethikkommission
Mitglieder der Bioethikkommission


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2021-11-23

(io) Wir müssen nicht, wir wollen!

Die Kommunikationsräume der ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal sind nicht zuletzt im Internet inzwischen sehr mächtig. Mitgliederzeitungen, Veranstaltungen, Homepage, Facebook, Google und Instagram.

Mitten im Lockdown und mitten in den Sorgen heimischer Betriebe und Händler*innen, stehen wir früher auf, gehen später schlafen und halten zusammen. Für die Region, für das Dorf und für die Menschen, die genau hier leben und arbeiten.


Weniger, dafür besser als amaz... & co!

Als BERG|STEIGER|DORF-Mitmenschen leben und denken wir alpin, natürlich, verbunden, respektvoll, anregend, regional, kostbar, zukunftsorientiert, verwurzelt, klein und fein, international, wertvoll, lebendig, historisch, vielfältig, einfach echt.

Statt dem "black friday"-, "Geiz ist geil"- , "Ich hol mir, was mir zusteht"-Dogma der Multis auf den Leim zu gehen, setzen wir alle nur denkbaren Hebel in Bewegung, um selbst und gemeinsam mit unseren Nächsten das Dorf und seine Besonderheiten zu erhalten.

"red nicht! mach mit!" lautet die bescheidene Forderung.

www.bergsteigerdorf-mauthen.at/einkaufenmitherz

#bergsteigerdorf #mauthen #gailtal #lesachtal #oeav #alpenverein #karnischealpen #gailtaleralpen #tradition #kultur #wandern #klettern #skitouren #schneeschuhwandern #freeriding #alpinski #visitcarinthia #kaernten #slowfoodtravel


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2021-11-18

(io) Wir durften gestern einen wahrlich "großen Sohn" unseres Tals im Centrum Carnicum begrüßen. Als Kulturattaché in Washington, Leiter des Austrian Cultural Forum in NYC, langjähriger Direktor des MQ in Wien, ..., und zuletzt Botschafter in den U.S.A. viel gesehen, genoss Wolfgang Waldner die ersten Eindrücke unseres neuen Alpinarchivs. /centrumcarnicum

Als unverzügliches Zeichen der Anerkennung durften wir ihn wieder in den Kreis der Mitglieder unserer ÖAV Sektion Obergailtal-Lesachtal aufnehmen. Mehr noch: bei den Bemühungen des GeoParks, den weiteren Entwicklungen des Alpenvereins im Tal dürfen wir auch auf seine persönliche Unterstützung zählen.

#bergsteigerdorf #mauthen #gailtal #lesachtal #natur #naturschutz #oeav #alpenverein


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2021-11-07

(io) Was wären wir ohne die vielen Helferinnen und Helfer? Ohne die fleißigen Hände, die vor, während und nach Veranstaltungen, ÖAV Camps und unseren Sitzungen ehrenamtlich mitarbeiten.

Zum Dank gibt es "Weniger, dafür besser"

Es mag schon sein, dass mit dem selben Zeiteinsatz irgendwo mehr Geld zu verdienen ist. Geld, mit dem man irgendwelche Konsumgüter erwerben kann.

Im ÖAV Obergailtal-Lesachtal bekommst du und bekommen wir alle statt Geld ein Kinderlachen, ein herzliches "Danke" unserer vielen Veranstaltungs-Teilnehmer*innen, ... Und tief drinnen gibt's eine ordentliche Portion Selbstachtung.

Wenn auch du Lust und Liebe hast mitzuhelfen, zu tun gibt's genug. Bitte um einen unkomplizierten Anruf bei Sepp oder eine E-Mail an info@bergsteigerdorf-mauthen.at, Kennwort "EHRENAMT".

Sepp Lederer, T. 0676 58 58 625


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2021-11-03


Die Südalpen · Gailtal, Lesachtal

Karnische Alpen, Gailtaler Alpen, Lienzer Dolomiten

(io) Gespannt warten wir Jahr für Jahr auf das erste Genuatief, denn sobald es im Süden schneit, dann genau bei uns am meisten. In den letzten Jahren hatten wir sogar soviel Schnee, dass im Tal die Häuser von den Schneemassen befreit und abgeschöpft werden mussten.

Allerspätestens zu Weihnachten heißt's aber die Schneeschuhe und Tourenski herausräumen und gleich neben die Haustür lehnen. Unter der Woche geht sich die eine oder andere Speck'nrunde am Vorhegg aus und am Wochenende will die passende Skitour gut geplant sein. Bei Schönwetter und so mancher Alpintour ist der Blick bis zur Adria fix :)

Es gilt einige Regeln zu beachten:
  • Sicherheit im Gelände geht für alle Outdoorfans vor!
    Ein paar Infos haben wir für euch hier zusammengestellt ...

  • Berg · Mensch · Wildtier
    Gemeinsam mit den heimischen Jägern, Grundbesitzern und den Tourismusverantwortlichen haben wir uns als ÖAV Obergailtal-Lesachtal dazu verpflichtet, für eine natur- und wildschonende Besucherlenkung im alpinen Gelände unseren Teil beizutragen. Infomappen für Einheimische und Gäste liegen in den Bergsteigerdorf Partnerbetrieben auf.

  • Wenn ihr weitere Fragen habt, bitte um eine E-Mail an info@bergsteigerdorf-mauthen.at


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2021-10-27

Ein Film der Alpenvereinsjugend Österreich über Freiräume, Zuversicht und gesunde Risiken. Wir erzählen mit "Tage draußen!" kleine und große Geschichten über Erlebnisse, die verändern. Der Film nimmt sich Zeit für die Begegnung von Mensch und Natur und zeigt viele einfache, präzise eingefangene Momente von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Sie alle vereint ihre Begeisterung fürs Draußen sein, beim Biken, Spielen im Freien, Freeriden oder Klettern.

Wir werden den Film im kommenden Jahr im Bergsteigerdorf Mauthen herzeigen.

Draußen Tage! der ÖAV Jugend - Sektion Obergailtal-Lesachtal
Anmeldung auch telefonisch bei Gunda (0664 814 30 96) oder Melanie (0664 436 13 44)


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2021-10-27


"Reich ist, wer zufrieden ist. Und: mit Zufriedenheit im Herzen wird die Welt zum Paradies".

(io) Tag für Tag ein neues Erlebnis. Mitten im Dorf, ständig neue Menschen, Heimische und Gäste, jung und alt, alle auf derselben Suche nach einem kleinen Stück Alltagsglück.

Im ÖAV Freizeitpark wird der Dialog gepflegt, allen Menschen Sportliches geboten, die Tradition und Kultur hoch gehalten, gegenseitig Respekt gezollt, ehrenamtlich mitgeholfen, alles für die Jugend getan, ... kostenlos, aber nicht umsonst.

1 Platz, 1 Schatz - ganz ohne Publikumsvoting

www.bergsteigerdorf-mauthen.at/deincamp

Wir brauchen deine Hilfe:
... wenn auch du Lust hast ein wenig mitzuhelfen, ...
... bitte um eine E-Mail an info@bergsteigerdorf-mauthen.at


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2021-10-25
(io) Umweltbaustellen & Bergwaldprojekte nennt der Alpenverein handfeste Einsätze für die Natur. Alle Infos unter Umweltbaustellen & Bergwaldprojekte

Als ÖAV Sektion sind wir seit vielen Jahren mit dabei. Jugendliche aus aller Welt arbeiten in den ersten Sommerwochen mit unseren Wegewarten am heimischen Wegenetz und mähen Hochwiesen.

Bis zum 26. Oktober 2021 findet im ÖAV Camp der Sektion Obergailtal-Lesachtal das diesjährige Treffen aller Umweltbaustellenleiter Österreichs statt. Erfahrungsberichte, Experteninfos, Gedankenaustausch und Ideen für die kommenden Jahre stehen am Programm.

Rückblick Fotogalerie
Blog der Alpenvereinsjugend

#alpenvereinsjugend #alpenverein #umwelt #naturschutz


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Bergsteigerdorf Mauthen, 2022-07-05
Weitwandern in den Südalpen: Karnischer Höhenweg • KHW 403
deine.Unterkunft info@bergsteigerdorf-mauthen.at Tel. 0043 699 12647680